Freie Bürger werden bei der Kommunalwahl Alternativen bieten

Die Freien Bürger Wertheim beschäftigen sich derzeit intensiv mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am 13. Juni 2004.

Unter der bewährten Führung von Peter Scherotzke, Dr. Jutta Finkenauer und Hubert Sadowski will die FBW ihre parteiunabhängige, ausschließlich sach- und themenorientierte Politik fortsetzen und den Bürgern eine vernünftige Alternative zu den etablierten Parteien anbieten.

Nicht zuletzt durch die Vorgänge im Wertheimer Gemeinderat, die in jüngerer Vergangenheit teils massive strukturelle Veränderungen der großen Fraktionen nach sich zogen, ist eine gewisse Verunsicherung und wohl auch nicht selten Politikverdrossenheit in der Bürgerschaft zu bemerken.

Andererseits stehen in der Zukunft bedingt durch die äußerst angespannte Lage des kommunalen Haushaltes schwierige Aufgaben bevor und es muss mit Sachverstand abgewogen werden, wofür die knappen Mittel eingesetzt werden sollen. Diese gewiss nicht leichte Aufgabe muss mit Bürgernähe gemeistert werden.

Hier sehen die Freien Bürger ihre Aufgabe und Verpflichtung, dem Wähler eine starke Liste qualifizierter, parteiunabhängiger Kandidaten anzubieten, so der Vorsitzende Stadtrat Peter Scherotzke.

In dieser Liste sollen sich alle Bürger wiederfinden können und sowohl die Kernstadt als auch die Ortschaften und Stadtteile gleichermaßen repräsentiert sein.

Ausdrücklich betonen die Freien Bürger laut Stadträtin Dr. Jutta Finkenauer, dass sie absolute Mehrheiten wie derzeit im Gemeinderat gegeben, für eine fruchtbare kommunale Politik als nicht wünschenswert erachten. Die Gestaltung unserer Stadt kann sich nur dann konstruktiv entwickeln, wenn der Oberbürgermeister jeweils themenbezogen seine Mehrheiten suchen und erarbeiten muss, so die Kommunalpolitikerin.

Stadtrat Hubert Sadowski kündigt an, dass die Freien Bürger ihre erfolgreiche und bewährte Arbeit zukünftig auch in den Kreistag einbringen wollen und eine Liste für die Kreistagswahl erstellen werden.

Mit Geschlossenheit erklären die Freien Bürger ihren Wunsch und ihre Bereitschaft zu einem fairen und sachlichen Wahlkampf, in welchem die anstehenden Themen pragmatisch behandelt werden sollen. Auf diese Weise muss dem Wähler die Möglichkeit zur unvoreingenommenen Meinungsbildung gegeben werden.