Wahlveranstaltung der Freien Bürger Wertheim in Grünenwört

Die Freien Bürger Wertheim hatten zu einer Wahlveranstaltung in das Sportheim Grünenwört eingeladen.

Gerhard Kohout eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Er sprach die Bedeutung der Kommunalwahlen an und rief alle dazu auf, am 07.06. ihre Stimme abzugeben.
Dr. Jutta Finkenauer, die Fraktionsvorsitzende der FBW, skizzierte kurz die Arbeit und ihre Erfahrungen im Stadtrat. Sie warb für die Kandidaten der Freien Bürger, auch wenn sie aus persönlichen Gründen nach zwei Wahlperioden nicht mehr antrete. Die Freien Bürger brauchten kein Parteibuch und keinen Fraktionszwang um ordentliche  Kommunalpolitik zu machen. Es gelte absolute Mehrheiten zu verhindern, damit nicht jede Vorlage der Verwaltung schon vorher abgesegnet sei, führte Jutta Finkenauer weiter aus.

Danach folgte die persönlichen Vorstellungen der anwesenden FBW-Kandidaten, wobei jeder seine Beweggründe zur Kandidatur und seine persönlichen Schwerpunkte zum Ausdruck brachte. Hans-Jürgen Hogh unterstützte wieder die Vorstellungen mittels einer Multi-Media-Präsentation.

In der folgenden Diskussionsrunde ergriff der Bestenheider Stadtteilbeirats-vorsitzende Hubert Kronmüller das Wort und kritisierte, dass immer nur von der Stadt und den Ortschaften die Rede sei. Die Stadtteile würden regelmäßg vergessen. Darüber hinaus beklagte er den schlechten Zustand der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Bestenheid und dem Wartberg. Diese werde von allen Wertheimerinnen und Wertheimer genutzt, jedoch obliege es ihm, dies immer wieder in den Mittelanforderungen zur Sprache zu bringen. Er verlangte hier mehr Solidarität der Stadtteile untereinander. Ferner brachte er die Problematik mit den immer zahlreicher werdenden Industrieruinen in Bestenheid zur Sprache.
Hubert Sadowski und Gerhard Kohout meinten, dass die Stadtteile bei den Freien Bürgern genauso im Fokus stehen wie die Ortschaften; sie sind nach altem Sprachgebrauch in der Stadt mit einbezogen. Die Entwicklung der Stadt mit ihren Stadtteilen und Ortschaften liege den Freien Bürgern selbstverständlich gleichermaßen am Herzen.

Die Lärmbelästigung der L2310 durch immer mehr LKW-Verkehr wurde angesprochen. Gerhard Kohout erläuterte ausführlich die bisherigen Versuche, einer durchgehenden Geschwindigkeitsbegrenzung. Leider habe selbst eine
Verkehrsschau mit den beteiligten Behörden zu keinem für die Grünenwörter positiven Ergebnis geführt.

Die Jugend-Band GOOFED umrahmte das Programm und sorgte für eine lockere und angenehme Atmosphäre während der dreistündigen Veranstaltung.