Spende für einen guten Zweck statt unnötiger Werbegeschenke Freie Bürger Wertheim überreichen Scheck an den Förderverein der Grund- und Hauptschule Alte Steige, Wertheim
Im Rahmen einer Veranstaltung im Restaurant Schwan in Wertheim, überreichte der Vorsitzende der Freien Bürger Wertheim, Marcus Götz, an die Konrektorin der Grund- und Hauptschule Alte Steige,Melanie Matuszewski, sowie den Vorsitzenden des Fördervereins, Christian Wüst, einen Scheck in Höhe von 1.200 Euro.
Wie Marcus Götz in einer kurzen Ansprache erläuterte, habe man sich im Vorfeld des diesjährigen Wahlkampfes entschlossen, auf die Verteilung kostspieliger Werbegeschenke zu verzichten. „Haben Sie schon einmal eine Partei gewählt, weil sie Ihnen einen Einkaufswagenchip geschenkt hat?“, stellte Götz als Frage an die Anwesenden. Profitieren würden davon die Werbemittelhändler und Produzenten in China, nicht über die Bürgerinnen und Bürger in Wertheim.
Darüber hinaus sei das Budget der Freien Bürger Wertheim für den Wahlkampf offenbar relativ knapp bemessen, zumindest wenn man sich die derzeitige Materialschlacht eines Mitbewerbers ansehe.
Nach intensiver Diskussion habe man dann die Entscheidung getroffen, dem Förderverein der Grund- und Hauptschule Alte Steige eine Spende zukommen zu lassen. Mit dem Geld sollen die Kinder einkommensschwacher Familien unterstützt werden, die nicht in der Lage sind die Mittel für die Verpflegungskosten aufzubringen. Wie Götz berichtete, gebe es an allen Schulen verstärkt das Problem, dass Kinder aus Kostengründen nicht an der Verpflegung teilnehmen könnten. Es sei zwar der Mehrheit in der Bevölkerung nicht bekannt, gleichwohl aber eine Tatsache, dass es auch in Wertheim mittlerweile eine Vielzahl an Familien gebe, die das Geld für die Schulverpflegung ihrer Kinder nicht aufbringen könnten.
Sowohl Melanie Matuszewski als auch Christian Wüst gingen in Ihren Dankesworten nochmals kurz auf die Situation an den Schulen ein. Das Problem mit dem Essensgeld bestehe auch an anderen Schulen. Die Zahl der Kinder aus einkommensschwachen Familien habe deutlich zugenommen. Das Spendengeld komme nun unmittelbar den betroffenen Kindern zugute und deren Eltern.