Freie Bürger Wertheim besuchten Dietrich-Bonhoeffer-Gymnsasium

Zu einem Informationsbesuch trafen sich in der vergangenen Woche Mitglieder der Freien Bürger Wertheim im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.Schulleiter Reinhard Lieb begrüßte die FBW, darunter alle Mitglieder der Gemeinderatsfraktion, zusammen mit zwei Vertretern des Schülerrates im Foyer.

Herr Lieb stellte kurz das allgemein bildende Gymnasium vor, das vier-zügig ist und in dem derzeit rund 800 Schülerinnen und Schüler von ca. 70 Lehrkräften unterrichtet werden, die die Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsbereitschaft fördern.

Das DB-Gymnasium ist auf Antrag eine offene Ganztagesschule mit Ganztages-Betreuung in 34,5 Wochenstunden. Die Hausaufgabenbetreuung findet in zwei Klassenzimmern statt, die nachmittags nicht für regulären Unterricht benötigt werden.

Auf die Frage, ob der Wegfall der Grundschulempfehlung Auswirkungen in der Orientierungsstufe zeigt, meinte Herr Lieb, dass die nur in geringem Umfang ein Thema sei. In solchen Fällen werden mit den Eltern Gespräche geführt um diese entsprechend zu sensibiliseren und deren Verständnis zu schärfen. In der Regel könnten hierdurch einvernehmliche Lösungen gefunden werden.

Problematisch seien derzeit drei Langzeiterkrankungen beim Lehrerkollegium die, nachdem das Land keinen Ersatz stellt, überbrückt werden müssen und zur Improvisation zwingen.

Schulleiter Lieb führte weiter aus, dass das Raumkonzept abgeschlossen sei.

Im Musikraum wurde der Wunsch geäußert, alle Schulzimmer mit interaktiven Beamern auszurüsten. Hier sind die herkömmliche und innovative Nutzung der vorhandenen Tafeln möglich. Der neue „EFEU“-Flügel wurde vom Förderverein gestiftet.

Im Treppenhaus auf dem ersten Stock zeigten die Schülervertreter eine veraltete Sitzgruppe, die unbedingt erneuert oder ganz ersetzt  werden muss.

Wünschenswert sind die Erneuerungen (Restaurierung) der Türen im Altbau.

Danach wurden die wissenschaftlichen Räume besichtigt, von denen drei Räume nun auf dem neuesten Stand technischen sind. Hier ist die Schulleitung sehr zufrieden.

Herr Lieb beschrieb den Zustand der Sporthalle über dem Hallen-Schwimmbad.

Als mittelfristiges Anliegen ist eine sinnvolle und nachhaltige Lösung zu suchen. Zumindest eine Sporthalle, die der DIN-Norm entspricht, ob in einem Sportzentrum oder Sportkomplex muss das Ziel sein.

Hier müssen die Planungen des Krankenhaus-Areals abgewartet werden.

Zum Schluss wurde die Cafeteria in Augenschein genommen, die mehr den

Charme eine Provisoriums hat. Frau Tina Hock mit ihren Mitarbeiterinnen erläuterte den Sachstand. Neben vier 4 fest angestellten sind viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Auf engstem Raum arbeiten bis zu zehn Personen während der Kernzeit in der engen Küche. Bei der Essensausgabe (100 -120) werden die zu wenigen Sitzplätze bemängelt.

Als großer Vorteil wird das schmackhafte selbst gekochte Essen angesehen, welches die Schülersprecher bestätigten. „Ein schöner Traum wäre eine große Küche“, so O-Ton von Frau Hock.

Das Cafeteria-Problem wäre eventuell mit der Sporthalle zu lösen.

Ludwig Oberdorf bedankte sich bei dem Schulleiter, Herrn Lieb, bei den Schülerräten und bei Frau Hock, dass sie sich Zeit genommen haben.

Die Freien Bürger nehmen die aufgenommenen Eindrücke mit und werden sich der Problematik stellen.